Kostenloses VPN 2026: Beste Gratis-Lösungen im Test
Ein kostenloses VPN klingt verlockend. Keine Kreditkarte, keine Verpflichtung, und das Versprechen sicherer Internetnutzung. Doch zwischen Diensten, die Ihre Daten verkaufen, und solchen, die die Verbindung so stark drosseln, dass sie unbrauchbar wird, ist die Auswahl nicht einfach. Wir haben die wichtigsten kostenlosen Angebote getestet, um Ihnen zu sagen, welche 2026 wirklich empfehlenswert sind — und welche Sie meiden sollten.
- ProtonVPN Free ist das einzige kostenlose VPN mit unbegrenzten Daten und ohne Werbung.
- Windscribe bietet 10 GB/Monat mit integriertem Werbeblocker und guten Geschwindigkeiten.
- Kein kostenloses VPN entsperrt Netflix oder andere große Streaming-Plattformen zuverlässig.
- Meiden Sie Hola, SuperVPN, VPN Master und Betternet: Datensammlung und dokumentierte Sicherheitslücken.
Wenn Sie einen vollwertigen Dienst ohne Einschränkungen suchen, deckt unser Vergleich der besten VPNs die leistungsstärksten kostenpflichtigen Optionen ab. Aber wenn Ihr Budget bei null liegt, bleiben Sie hier: Einige kostenlose Lösungen sind für die grundlegende Nutzung durchaus respektabel.
Die besten kostenlosen VPNs 2026 im Vergleich
Hier unsere Übersicht nach mehreren Wochen Tests über Glasfaser. Wir haben reale Geschwindigkeiten gemessen, zugängliche Server gezählt und vor allem geprüft, was jeder Dienst mit Ihren Daten macht.
| VPN | Daten/Monat | Server | Geschwindigkeit | Werbung | Note |
|---|---|---|---|---|---|
| ProtonVPN Free | Unbegrenzt | 5 Länder (100+) | Ordentlich (80-150 Mbps) | Nein | 8,5/10 |
| Windscribe Free | 10 GB | 11 Länder | Gut (100-200 Mbps) | Nein | 7,8/10 |
| TunnelBear Free | 2 GB | 49 Länder | Gut (120-180 Mbps) | Nein | 7,2/10 |
| Atlas VPN Free | 5 GB | 3 Länder | Durchschnittlich (60-120 Mbps) | Nein | 6,5/10 |
| Opera VPN | Unbegrenzt | 3 Regionen | Langsam (30-80 Mbps) | Nein | 5,8/10 |
ProtonVPN Free — Das einzige kostenlose VPN ohne Datenlimit
ProtonVPN Free ist eine Ausnahme auf dem Markt: unbegrenztes Datenvolumen, keine Werbung, kein Datenverkauf. Der Dienst hat seinen Sitz in der Schweiz und profitiert von einer der stärksten Datenschutzgesetzgebungen weltweit. Der Code ist quelloffen und unabhängig geprüft. Es ist das einzige kostenlose VPN, das wir ohne Einschränkung für den täglichen Gebrauch empfehlen.
Einschränkungen gibt es trotzdem. In der kostenlosen Version haben Sie Zugang zu Servern in nur 5 Ländern (USA, Niederlande, Japan, Polen, Rumänien). Die Geschwindigkeit ist gegenüber den Bezahlplänen gedrosselt — rechnen Sie mit 80 bis 150 Mbps je nach Serverauslastung, was für SD-Streaming oder normales Surfen ausreicht. Kein P2P, kein Streaming-Geounblocking, nur eine gleichzeitige Verbindung. Unsere vollständige Analyse finden Sie in unserem ProtonVPN-Test.
Ideal für: Absicherung öffentlicher WLANs, tägliches privates Surfen, datenschutzbewusste Nutzer.
Einschränkungen: begrenzte Serverstandorte, kein Streaming, reduzierte Geschwindigkeit zu Stoßzeiten.
Windscribe Free — Der beste Kompromiss mit 10 GB/Monat
Windscribe bietet 10 GB monatliches Datenvolumen kostenlos (15 GB, wenn Sie Ihre E-Mail bestätigen und darüber twittern). Das ist großzügig im Vergleich zu den meisten Konkurrenten. Das kostenlose Netzwerk umfasst 11 Länder mit generell schnellen Servern — wir haben regelmäßig zwischen 100 und 200 Mbps gemessen.
Windscribes großer Vorteil: Der Werbe- und Trackerblocker R.O.B.E.R.T. ist auch in der kostenlosen Version enthalten. Die App ist sauber, ohne aufdringliche Werbung. Die Datenschutzrichtlinie ist klar: keine Verbindungsprotokolle. Der Dienst sitzt in Kanada (Five-Eyes-Allianz), was die Datenschutzbewusstesten stören könnte, aber in der Praxis gleicht die No-Log-Politik dies aus.
10 GB pro Monat entsprechen etwa 5 Stunden SD-Streaming oder leichtem täglichem Surfen. Wenn Sie mehr brauchen, bietet Windscribe einen Build-a-Plan ab 2 $/Monat an — oder schauen Sie sich die günstigen VPNs für unbegrenzte Tarife an.
Ideal für: gelegentliche Nutzung, kurze Reisen, Ergänzung zu einem Haupt-VPN.
Einschränkungen: monatliches Datenlimit, kanadische Gerichtsbarkeit.
TunnelBear Free — Am einsteigerfreundlichsten
TunnelBear setzt voll auf Einfachheit. Die Bären-animierte Oberfläche mag verspielt wirken, macht VPNs aber für jeden verständlich. Es ist ein hervorragender Einstieg, wenn Sie noch nie ein VPN benutzt haben — und wenn Sie völliger Neuling sind, begleitet Sie unser VPN-Einsteiger-Guide Schritt für Schritt.
Das Problem: 2 GB pro Monat sind sehr wenig. Das reicht kaum für ein paar sichere Browser-Sitzungen. Allerdings stimmt die Servicequalität: Server in 49 Ländern (das breiteste kostenlose Netzwerk in diesem Vergleich), gute Geschwindigkeiten, intuitive Apps auf allen Plattformen. Der Dienst wurde von Cure53 geprüft und speichert keine Protokolle.
TunnelBear gehört seit 2018 zu McAfee. In der Praxis hat sich dadurch wenig geändert, aber es ist gut zu wissen. Falls 2 GB nicht reichen, ist der Bezahltarif erschwinglich.
Ideal für: VPN-Entdeckung, sehr gelegentliche Nutzung, absolute Einsteiger.
Einschränkungen: 2 GB/Monat sehr restriktiv, keine erweiterten Funktionen.
Atlas VPN Free — Solide, aber mit Fragezeichen
Atlas VPN wurde 2023 von Nord Security (der Muttergesellschaft von NordVPN) übernommen. Die kostenlose Version bietet 5 GB pro Monat mit Zugang zu Servern in 3 Ländern (USA, Niederlande, Portugal). Die Geschwindigkeiten sind durchschnittlich — zwischen 60 und 120 Mbps in unseren Tests, mit spürbaren Einbrüchen in den Abendstunden.
Der Dienst enthält einen Trackerblocker und einen Datenleck-Monitor. Keine Werbung. Aber seit der Übernahme durch Nord Security ist die Zukunft des kostenlosen Plans ungewiss. Einige Funktionen wurden bereits eingeschränkt. Wer zwischen einem begrenzten Gratisplan und einem günstigen Abo abwägt, kann in unserem NordVPN-Test sehen, was die Muttergesellschaft für wenige Euro im Monat bietet.
Ideal für: gelegentliche Nutzung, schnelle Tests.
Einschränkungen: ungewisse Zukunft, durchschnittliche Geschwindigkeiten, sehr begrenzte Serverauswahl.
Opera VPN — Ein Proxy, kein echtes VPN
Klartext: Das "VPN" von Opera ist kein VPN. Es ist ein im Browser integrierter Proxy, der nur den Webverkehr verschlüsselt, der durch Opera läuft. Ihre anderen Anwendungen (Torrents, Messenger, Spiele) sind nicht geschützt. Es deckt nur den Browser ab, sonst nichts.
Für einfaches Surfen im Web erfüllt es aber seinen Zweck. Unbegrenztes Datenvolumen, keine Registrierung nötig, mit einem Klick in den Browsereinstellungen aktivierbar. Drei Regionen verfügbar (Amerika, Europa, Asien). Die Geschwindigkeiten sind die niedrigsten in diesem Vergleich (30 bis 80 Mbps), aber für gelegentliches Surfen noch nutzbar. Ein bestimmtes Land lässt sich nicht auswählen — nur eine breite Region — was die Nützlichkeit für Geounblocking einschränkt.
Opera wurde 2016 von einem chinesischen Konsortium übernommen, was berechtigte Fragen zum Datenschutz aufwirft. Kein unabhängiges Audit, vage Datenschutzrichtlinie. Der Proxy nutzt zwar 256-Bit-Verschlüsselung, was positiv ist, aber ohne Kill Switch oder DNS-Leak-Schutz kann Ihre echte IP bei einem Verbindungsabbruch offengelegt werden. Als Notlösung nutzbar, nicht als Hauptlösung.
Ideal für: schnelles Web-Surfen, einfache Geoblocking-Umgehung.
Einschränkungen: kein echtes VPN, nur Opera-Browser, fragwürdiger Datenschutz.
Kostenloses VPN vs. Bezahl-VPN: Was Sie wirklich verlieren
Kostenlos hat seinen Preis. Folgendes können kostenlose VPNs in der Regel nicht (oder nur schlecht):
- Streaming: Kein kostenloses VPN entsperrt Netflix US, Disney+ oder BBC iPlayer zuverlässig. Wenn Streaming Ihre Priorität ist, lesen Sie unseren VPN-Streaming-Guide, denn Bezahllösungen sind hier deutlich besser.
- Geschwindigkeit: Kostenlose Server werden von mehr Nutzern geteilt. Zu Stoßzeiten müssen Sie mit erheblichen Verlangsamungen rechnen. Top-Bezahl-VPNs wie Surfshark halten die Geschwindigkeit den ganzen Tag stabil.
- Server und Länder: 3 bis 11 Länder bei Gratistarifen gegenüber 90 bis 110 bei Bezahltarifen. Wenn Sie eine IP in einem bestimmten Land brauchen, reichen Gratisoptionen oft nicht aus.
- Funktionen: Kein zuverlässiger Kill Switch, kein Split-Tunneling, kein Doppel-VPN, keine verschleierten Server. Bezahl-VPNs, selbst die günstigsten, bieten all das.
- Kundensupport: Nutzer kostenloser VPNs bekommen bestenfalls eine Wissensdatenbank und Community-Foren. Bezahldienste bieten 24/7-Live-Support und lösen Probleme meist innerhalb von Minuten.
Kostenlose VPNs, die Sie unbedingt meiden sollten
Manche kostenlosen VPNs sind schlimmer als gar kein VPN. Sie sammeln Ihre Daten, schleusen Werbung ein oder installieren sogar Malware. Einfache Regel: Wenn ein VPN komplett kostenlos ist, kein Bezahlangebot hat und nicht von Spenden lebt — dann sind Sie das Produkt.
Meiden Sie insbesondere:
- Hola VPN: nutzt Ihre Bandbreite als Exit-Knoten für andere Nutzer und macht Ihr Gerät praktisch zum Proxy für Fremde.
- SuperVPN und VPN Master: massive Datensammlung, dokumentierte Sicherheitslücken, mehrere von Cybersicherheitsforschern gemeldete Vorfälle.
- Betternet: aufdringliche Werbung und in die App eingebettete Tracker.
Diese Dienste wurden in Sicherheitsaudits und App-Store-Bewertungen wiederholt negativ auffällig. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.
Unser Fazit: Welches kostenlose VPN sollten Sie wählen?
ProtonVPN Free ist die klare Wahl, wenn Sie ein kostenloses VPN für den täglichen Gebrauch suchen. Unbegrenztes Datenvolumen, keine Werbung, echter Datenschutz. Für gelegentliche Nutzung mit mehr Serverstandorten ist Windscribe (10 GB/Monat) eine ausgezeichnete Alternative.
Aber seien wir ehrlich: Wenn Sie regelmäßig ein VPN nutzen, verwandelt ein Bezahlabo für 2-3 Euro im Monat das Erlebnis komplett. Unser Vergleich der besten VPNs hilft Ihnen, das richtige zu finden.
FAQ — Kostenloses VPN
Ist ein kostenloses VPN wirklich sicher?
Das kommt darauf an. ProtonVPN, Windscribe und TunnelBear sind sicher: quelloffen oder geprüft, klare No-Log-Richtlinien, kein Datenverkauf. Die Mehrheit der kostenlosen VPNs in den App Stores ist jedoch gefährlich. Halten Sie sich an die etablierten Namen in unserem Vergleich.
Kann man mit einem kostenlosen VPN Netflix schauen?
Nein, kein kostenloses VPN entsperrt Netflix oder andere Streaming-Plattformen 2026 zuverlässig. Kostenlose Server werden systematisch erkannt und blockiert. Für Streaming brauchen Sie ein Bezahl-VPN — selbst ein günstiges VPN reicht aus.
Warum sind manche kostenlosen VPNs gefährlich?
Ein VPN zu betreiben ist teuer (Server, Bandbreite, Entwicklung). Wenn der Dienst kostenlos ist und es keine Bezahlversion gibt, die das Ganze finanziert, muss das Geld irgendwo herkommen. Bei vielen bedeutet das: Verkauf Ihrer Browserdaten an Werbenetzwerke, Einschleusung von Werbung oder schlimmstenfalls Installation von Schadsoftware.
Kostenloses VPN oder günstiges Bezahl-VPN — was ist besser?
Wenn Sie 2 bis 3 Euro im Monat aufbringen können, nehmen Sie ohne zu zögern ein Bezahl-VPN. Surfshark für 2,29 Euro/Monat bietet unbegrenztes Datenvolumen, über 3.200 Server, exzellente Geschwindigkeiten und alle erweiterten Funktionen. Der Unterschied zu einem kostenlosen VPN ist enorm. ProtonVPN Free bleibt der einzige Gratisplan, den wir für die dauerhafte Nutzung empfehlen.