Kostenloser Cloud-Speicher: Die besten Angebote 2026
Dateien online speichern, ohne einen Cent auszugeben — das ist durchaus möglich. Alle großen Cloud-Dienste bieten einen kostenlosen Tarif an, doch die Unterschiede sind erheblich: Von 2 GB bei Dropbox bis 20 GB bei Mega variiert der verfügbare Speicherplatz um das Zehnfache. Und der Speicherplatz ist nur ein Kriterium unter vielen — maximale Dateigröße, Synchronisation, Datenschutz, alles zählt, wenn man einen zuverlässigen kostenlosen Cloud-Speicher für den Alltag sucht.
- Mega bietet mit 20 GB den meisten kostenlosen Speicher und native Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
- Google Drive bleibt die Referenz mit 15 GB und unübertroffener Office-Integration.
- Proton Drive setzt auf Datenschutz mit nur 5 GB, aber strenger Verschlüsselung.
- Durch Kombination mehrerer Dienste erreichen Sie legitim bis zu 55 GB kostenlosen Speicher.
Wir haben die sechs beliebtesten kostenlosen Cloud-Angebote auf dem Markt 2026 unter die Lupe genommen. Für alle, die einen kostenpflichtigen Tarif in Betracht ziehen, deckt unser Vergleich der besten Cloud-Speicher die Premium-Optionen ab. Aber wenn Ihr Ziel ist, bei null Euro zu bleiben, ist dieser Ratgeber genau richtig.
Vergleichstabelle kostenloser Cloud-Speicher 2026
Hier die wesentlichen Daten, überprüft im März 2026, für jeden getesteten Dienst.
| Dienst | Gratis-Speicher | Max. Dateigröße | Synchronisation | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Google Drive | 15 GB | 5 TB | Windows, Mac, iOS, Android | 9/10 |
| Mega | 20 GB | Unbegrenzt (im Rahmen des Speichers) | Windows, Mac, Linux, iOS, Android | 8/10 |
| pCloud | 10 GB | Unbegrenzt (im Rahmen des Speichers) | Windows, Mac, Linux, iOS, Android | 8/10 |
| OneDrive | 5 GB | 250 GB | Windows, Mac, iOS, Android | 8/10 |
| Proton Drive | 5 GB | Unbegrenzt (im Rahmen des Speichers) | Windows, Mac, iOS, Android | 7/10 |
| Dropbox | 2 GB | 2 GB | Windows, Mac, Linux, iOS, Android | 7/10 |
Google Drive: Der großzügigste kostenlose Cloud-Speicher im Google-Ökosystem
Mit 15 GB gratis bleibt Google Drive 2026 die Referenz unter den kostenlosen Angeboten. Der Speicherplatz wird zwischen Drive, Gmail und Google Photos geteilt, was ihn schnell füllen kann, wenn Sie viele Anhänge erhalten. Für die normale Büroarbeit — Dokumente, Tabellen, Präsentationen — zählen Google-Workspace-Dateien jedoch nicht zum Kontingent, was ein großer Vorteil ist.
Die Synchronisation funktioniert auf allen Plattformen, die Integration mit anderen Google-Diensten ist nahtlos, und das Teilen von Dateien gehört zu den einfachsten auf dem Markt. Der Schwachpunkt: ausschließlich serverseitige Verschlüsselung, ohne Zero-Knowledge-Option. Für einen tieferen Blick auf den Vergleich mit Microsoft analysiert unser Vergleich Google Drive vs OneDrive vs Dropbox die Unterschiede Punkt für Punkt.
Mega: 20 GB gratis mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Mega bietet den größten kostenlosen Tarif mit 20 GB und standardmäßiger Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Es ist der einzige Mainstream-Dienst, der Ihre Dateien verschlüsselt, bevor sie Ihr Gerät verlassen — ohne Aufpreis. Die Weboberfläche ist funktional, die Desktop- und Mobil-Apps sind stabil, und der Transfer großer Dateien funktioniert einwandfrei.
Der Nachteil: Mega begrenzt die Bandbreite für Downloads im kostenlosen Tarif, was frustrierend sein kann, wenn Sie regelmäßig große Dateien teilen. Was die Zuverlässigkeit betrifft, hat der Dienst in der Vergangenheit Turbulenzen durchgemacht, aber die Lage hat sich seit mehreren Jahren stabilisiert.
pCloud: 10 GB gratis mit einem schlanken Client
pCloud bietet 10 GB gratis mit einem Synchronisations-Client, der für seine Leichtigkeit bekannt ist. Die Besonderheit von pCloud ist das virtuelle Laufwerk, das keinen Platz auf Ihrer Festplatte belegt: Die Dateien bleiben in der Cloud und werden erst beim Öffnen heruntergeladen. Ideal, wenn Ihre SSD begrenzt ist. Für eine ausführliche Bewertung dieses Dienstes lesen Sie unseren vollständigen pCloud-Test.
pCloud bietet auch eine clientseitige Verschlüsselungsoption (Crypto) an, die jedoch kostenpflichtig ist, selbst im kostenlosen Tarif. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Schweiz, was einen für den Datenschutz günstigen Rechtsrahmen bietet. Für alle, die einen Speicher unter strengem europäischem Recht suchen, stellt unser Ratgeber zu französischen Cloud-Diensten lokale Alternativen vor.
OneDrive: 5 GB gratis, in Windows integriert
OneDrive bietet 5 GB gratis, was im Vergleich zu Google Drive bescheiden ist. Sein Hauptvorteil: die native Integration in Windows 11 und die Microsoft-365-Suite. Wenn Sie Word, Excel oder PowerPoint täglich nutzen, wird OneDrive zur natürlichen Erweiterung Ihrer Arbeitsumgebung. Die Funktion „Dateien bei Bedarf" ermöglicht es, alle Dateien im Explorer zu sehen, ohne sie lokal herunterzuladen.
Für Nutzer, die zwischen den beiden Giganten abwägen, analysiert unser Vergleich OneDrive vs Google Drive die Stärken und Schwächen jeder Plattform im Detail. OneDrive bleibt besonders attraktiv für Unternehmen, die bereits mit Microsoft 365 ausgestattet sind.
Proton Drive: 5 GB gratis, Privatsphäre an erster Stelle
Proton Drive bietet 5 GB gratis mit integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, getragen vom Team hinter ProtonMail. Das Versprechen: kein Zugriff auf Ihre Dateien, nicht einmal durch Proton selbst. Der Speicherplatz wird mit Proton Mail und Proton Calendar geteilt, wenn Sie das gesamte Ökosystem nutzen. Unser ausführlicher Proton-Drive-Test beleuchtet die Fähigkeiten und Grenzen des Dienstes eingehend.
Der Dienst ist noch jung im Vergleich zu Google Drive oder Dropbox. Die Kollaborationsfunktionen sind begrenzt, es gibt keine Online-Dokumentenbearbeitung, und das Teilen bleibt einfach. Aber für alle, die Privatsphäre über alles stellen, ist es die konsequenteste Wahl unter den kostenlosen Angeboten.
Dropbox: 2 GB gratis, das absolute Minimum
Dropbox war der Pionier des Cloud-Speichers für Endverbraucher, aber sein kostenloses Angebot hat sich seit Jahren nicht weiterentwickelt: 2 GB sind 2026 unzureichend. Selbst ein paar hochauflösende Fotos reichen aus, um den Platz zu füllen. Die Synchronisation bleibt ausgezeichnet und die Zuverlässigkeit des Dienstes ist tadellos, aber auf diesem Speicherniveau dient der kostenlose Tarif hauptsächlich als Schaufenster für die kostenpflichtigen Pläne. Unser Dropbox-Test deckt alle Tarife ab, einschließlich der Plus- und Professional-Pläne.
Dropbox behält dennoch einen Vorteil: die Integration mit Hunderten von Drittanbieter-Apps (Slack, Trello, Zoom usw.) und eine äußerst intuitive Freigabe-Oberfläche. Wenn Sie in einer kollaborativen Umgebung arbeiten, die bereits Dropbox nutzt, können die 2 GB gratis für wesentliche Dokumente ausreichen.
Welchen kostenlosen Cloud-Speicher für welchen Zweck wählen?
Für die Fotospeicherung
Google Drive mit seinen 15 GB ist die naheliegende Wahl, zumal sich Google Photos direkt integriert. Mega mit 20 GB bietet noch mehr Platz, wenn Sie nicht auf das Google-Ökosystem angewiesen sind. Für eine auf Fotografie spezialisierte Lösung vergleicht unser Ratgeber zur Cloud-Fotospeicherung die spezialisierten Dienste.
Für den Datenschutz
Proton Drive oder Mega. Beide bieten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im kostenlosen Tarif. Proton Drive profitiert vom Ruf von ProtonMail und dem Schweizer Rechtsschutz. Mega bietet mehr Speicherplatz, hat aber eine bewegtere Geschichte.
Für die Sicherung wichtiger Dokumente
Die Kombination mehrerer kostenloser Dienste bleibt die klügste Strategie: Google Drive für alltägliche Dokumente, Mega für eine verschlüsselte Kopie sensibler Dateien. Wenn Sie eine echte automatisierte Backup-Lösung suchen, deckt unser Ratgeber zur Cloud-Sicherung die dedizierten Tools ab, die über einfache Speicherung hinausgehen.
Für den geschäftlichen Einsatz
Kostenlose Tarife reichen für Unternehmen selten aus, allein schon wegen der fehlenden Benutzerverwaltung und erweiterten Zugriffskontrollen. OneDrive kann dank der Microsoft-365-Integration aushelfen, aber für einen echten Einsatz im Unternehmen erläutert unser Ratgeber zu Cloud-Lösungen für Unternehmen die auf professionelle Bedürfnisse zugeschnittenen Lösungen.
Einschränkungen kostenloser Cloud-Speicher, die Sie kennen sollten
Bevor Sie ganz auf Gratis-Speicher setzen, hier die häufigsten Einschränkungen, auf die Sie achten sollten:
- Geteilter Speicherplatz. Bei Google und Proton wird der kostenlose Speicher auf mehrere Dienste aufgeteilt (Mail, Fotos, Drive). Ihre 15 GB von Google schmelzen schnell, wenn Gmail 8 GB an Anhängen speichert.
- Kein vorrangiger Support. Bei Problemen stehen Sie hinter den zahlenden Kunden. Dokumentation und Community-Foren sind Ihre einzige Anlaufstelle.
- Eingeschränkte Funktionen. Begrenzte Versionshistorie (30 Tage bei Google, keine bei Mega im Gratis-Tarif), keine erweiterte Wiederherstellung, eingeschränktes Teilen. Diese Einschränkungen drängen natürlich zu den Premium-Tarifen.
- Löschungsrisiko. Google löscht Konten, die seit mehr als zwei Jahren inaktiv sind. Mega kann Ihr Kontingent reduzieren, wenn Sie den Dienst nicht regelmäßig nutzen. Lesen Sie immer die Nutzungsbedingungen.
Kostenlose Clouds kombinieren: die Multi-Cloud-Strategie
Nichts hindert Sie daran, mehrere Dienste gleichzeitig zu nutzen. Wenn Sie Google Drive (15 GB), Mega (20 GB), pCloud (10 GB), OneDrive (5 GB) und Proton Drive (5 GB) kombinieren, erhalten Sie 55 GB kostenlosen Speicherplatz. Tools wie MultCloud oder Rclone ermöglichen die Verwaltung mehrerer Cloud-Konten über eine einzige Oberfläche.
Dieser Ansatz hat seine Grenzen: verstreute Dateien erschweren die Suche, und Sie vervielfachen die Konten, die Sie absichern müssen. Aber für den privaten Gebrauch ohne Budget ist es eine pragmatische Lösung, die funktioniert.
FAQ — Kostenloser Cloud-Speicher
Ist kostenloser Cloud-Speicher sicher für sensible Dateien?
Das hängt vom Dienst ab. Google Drive und OneDrive verschlüsseln Ihre Dateien bei der Übertragung und im Ruhezustand, besitzen aber die Entschlüsselungsschlüssel. Nur Mega und Proton Drive bieten im kostenlosen Tarif eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an, was bedeutet, dass selbst der Anbieter Ihre Dateien nicht lesen kann. Für wirklich sensible Dokumente (Steuererklärungen, Gesundheitsdaten, Verträge) sollten Sie einen dieser beiden Dienste wählen oder Ihre Dateien vor dem Hochladen lokal verschlüsseln.
Kann man kostenlosen Cloud-Speicher für automatische Backups nutzen?
Google Drive und OneDrive erlauben die automatische Synchronisation von Ordnern auf Ihrem Computer. Das ist eine grundlegende Form der Sicherung, ersetzt aber keine richtige Lösung: kein langfristiges Versioning, keine granulare Wiederherstellung, begrenzter Speicherplatz. Für ernsthafte Backups brauchen Sie einen dedizierten Dienst oder einen kostenpflichtigen Tarif mit mehr Speicherplatz.
Welcher kostenlose Cloud-Speicher bietet 2026 den meisten Platz?
Mega führt mit 20 GB gratis, gefolgt von Google Drive mit 15 GB und pCloud mit 10 GB. OneDrive und Proton Drive bieten jeweils 5 GB, während Dropbox mit nur 2 GB das Schlusslicht bildet. Beachten Sie, dass einige Dienste wie Google den Speicherplatz auf mehrere Produkte verteilen, was den tatsächlich für Ihre Dateien verfügbaren Speicher reduziert.